Seelchens schräge Tage

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In Gedichten drücken sich Gedanken, Gefühle, Geistesblitze, Meinungen, Bilder, Ansichten aus. Für mich sind sie ein Weg den Kopf frei zu bekommen oder schlicht mit Worten zu spielen, die in meinem Hirn herum geistern. Ich schreibe sie, um Gefühle und Geschehenes zu verarbeiten, aber ebenso nur aus Launen heraus.

Es gibt sinnhafte und sinnlose. Manche brauchen einen Sinn und andere brauchen ihn nicht. Die Bedeutung liegt letzten Endes dort, wo der Leser sie findet.



Die Reihenfolge ist nicht chronologisch.






Räder laufen heiß

Getrieben vom Alltag,
gegen Wände geschlagen.
Herdentrieb.
Alles strömt
im Kreis.
Rund herum.
Panikverhalten.
Tunnelblick.
Ausgang verpasst.
Vordermann folgen,
statt sich umzudrehen.
Ausgeschlagen.
Auf der Strecke bleiben.
In Ohnmacht fallen,
durch Massendruck.
Niedergetreten,
von Kollektivgedanken.


---


Blindes Herz


Ich kann das Meer nicht sehen
Und doch strebt es mir entgegen.
Es scheint hinter all den Deichen
Ein lautes und doch stummes
Rufen anzuheben.
Ein Rufen welches nur das
Herz vernimmt und welches
Doch ein Sehnen weckt, wie
Keine Liebschaft je zuvor.
In alle Glieder fährt der Wunsch
Sich nur zu ihme zu begeben,
Dass auch der Blick nur endlich
Seine Ruhe finden mag
Im Angesicht der Ewigkeit.
Ich brauch es nicht zu sehen,
Das Endlosblau der See,
Um nur eines fest zu wissen:
Ich sehne mich nach ihr!


---


Sommertag

Die Sonne scheint zum Fenster herein
Fließt am Boden auf grauen Stein
Legt sich weiß an die Wand
Wirft in den Raum ein staubiges Band

Wörter schwirren durch den Raum
Versteh sie nicht, wie im Traum
Prasseln kleiner Steine gleich
Tick, tick, tick, fallen nicht weich

Flirren Schatten über mich her
Verwirren die Augen all zu sehr
Brüten in der Sonne Schein
Hüten dumpfes staubiges Sein

Licht und Schatten an der Wand
Wörter gleich dem weiten Sand
In der Hitze Wunsch nach Segen
Einzig nur ein Sommerregen


---


Zerschnittene Zeit

Wir haben die Zeit
In Minuten Zerteilt
Und bringen die Stunden
Nur über die Runden.
Als wäre das Leben
Beständiges Streben
Sekunden zu füll’n
Uns in Hektik zu hüll’n

Sekunden zu Stunden
Und reißen die Wunden,
Es raubt die Einheit
Das Gefühl für Feinheit.
Geister vergessen
Wie Körper zu essen.
Keiner mehr ruht
Für die Seele nicht gut.

Wir haben die Zeit
In Minuten Zerteilt
Und bringen die Stunden
Nur über die Runden.
Der Zug rast vorbei
Schlägt Sekunden zu Brei.
Die Straßenbahn fährt
- Wohin, bleibt ungeklärt.


---


Wendepunkt

Stolpern
fallen
In Löcher stürzen
Und wieder aufstehen
Leben bleiben
Und weiter atmen
Wieder stürzen
weiter atmen
aufstehen
weiter laufen
rennen
fallen
Auf und ab
Wechselspiel

Die Linie schwingt
Sinuskurve
Unbestimmt.
Die Wendung kommt!


---


Im Herbstwald

In hellem Feuer steht die Welt
Ein Gleißen zieht sich weit
Am hohen Blätterzelt
Ganz einfach durch die Zeit

Es flimmert heiß ein Schauer nieder
Ein Funke sendet mir den Gruß
Und rot ist jener wieder
Der sacht sich legte vor den Fuß

Es scheint mir die Welt in Flammen
Wie Feuers brennt das Laub
Mir scheints Funken zwangen
Des Sommers Grün zu Staub



by Taja



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